Denkmäler im Eichsfeld 2

Nordwestwärts zieht sich am Eichsfeld die mittelalterliche Bur¬genlinie über dem breiten Werra-Tal entlang – Normannstein in Tref¬furt, Bischofsstein in Lengenfeld, Greifenstein bei Kella, Altenstein bei Asbach-Sickenberg und Hanstein bei Bornhagen. Mehr als vier Jahrzehnte waren diese Denkmäler und die sie umgebende Land-schaft aus dem Bewußtsein der nicht unmittelbar hier beheimateten Menschen herausgerückt. Sie liegen an der Grenze, die in solcher Form historisch nie bestanden hatte, obgleich hier thüringisches und sächsisches Stammesgebiet aufeinandertrafen. Die Hasenburg und die ihr gegenüberliegende Haarburg bei Haynrode und Breitenwor¬bis bezeugen die Auseinandersetzungen um die Politik Heinrichs IV. in diesem Grenzland des 11. Jh. Während jener frühen Kämpfe wurde bereits die erste Burg Hanstein beim heutigen Ort Bornhagen zerstört. Wegen ihrer Bedeutung baute man sie im frühen 14. Jh. zu einer mächtigen Burg auf den Höhen über dem Werra-Tal aus. Die besterhaltene Burg im Eichsfeld ist Bodenstein bei Wintzingerode, als kirchliches Erholungsheim nach Anmeldung zu besichtigen.

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Drei Orte zwischen Mühlhausen und Heiligenstadt sollten noch Beachtung finden: In Martinfeld blieb neben der barock ausgestatte¬ten Kirche das Schloß aus der Renaissancezeit mit Fachwerkaufbau¬ten erhalten. In Wachstedt trifft man unterhalb der 1643 zerstörten Burg Gleichenstein auf die barocke Wallfahrtskapelle Klüschen- Hagis, nicht sehr bequem über den Nebenweg zu erreichen, dafür aber reizvoll gelegen. Sie birgt ein Vesperbild aus dem Mittelalter. Dingelstädt wird schon im Jahre 900 genannt. Es war ein mittelalter¬licher Marktort am Rande des Thüringer Bekkens auf dem Weg zwi¬schen Mühlhausen und Heiligenstadt, allerdings ohne Stadtrecht. Auf das 14. Jh. geht die Gertrudenkirche zurück: heute ein neogoti¬scher Bau von 1855. Aus der gleichfalls mittelalterlichen Marienkir¬che entstand 1688 das einschiffige barocke Gotteshaus.
Etwa 1 km nordwestlich von Dingelstädt erhebt sich der Kerb- sche Berg. Man bringt ihn in Verbindung mit einem frühen mittelal¬terlichen Burgplatz und einem Erzpriestersitz mit einer Martinskir- che. Der Dreißigjährige Krieg verwischte beider Spuren. Im 17. Jh. entstand an diesem zweifellos historisch bedeutsamen Ort ein neuer Kirchenbau, dessen Stelle seit 1893 die neoromanische Klosterkir¬che einnimmt. Vom Wallfahrtsort des 18. Jh. sind die 15 Stationen ei¬nes Kalvarienberges erhalten, wenngleich sie auch im frühen 19. Jh. schon Veränderungen erfuhren. Bauten und Bildwerke werden der Dingelstädter Familie Heinemann zugeschrieben, aus der auch der Baumeister Christoph Heinemann stammt. Er schuf zahlreiche eichsfeldische Barockbauten. Seit der Neuweihe 1866 ist der Klo¬sterbetrieb nur in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges unter¬brochen gewesen.

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