Archive for the ‘Thueringen Reseifuehrer’ Category

Das Felda-Tal 2

Alte Mühlen begleiten das Flüßchen in der gesamten Niederung. Verlassen wir es in Dermbach westwärts nach Geisa, so finden wir in Bremen und in Schleid – östlich bzw. südlich von Geisa – zwei wei¬tere Gallasini-Bauten: Die Kirche in Schleid, 1743-46 erbaut, steht gestalterisch der Dermbacher besonders nahe. Sie ist prächtig ausge¬stattet mit Altären und Gestühl. […]

Das Felda-Tal

Ganz ähnlich dem Grabfeld war auch das reizvolle Felda-Tal während der Teilung Deutschlands in eine Art >Dornröschenschlaf< versunken. Nur den >Rhönschnitzern< und ihren volkskünstlerischen Werken verdankte es eine gewisse Bekanntheit. Wer sollte, abgese¬hen von einigen Urlaubern und wenigen Reisenden in das lange von einer Grenze bedrängte Gebiet fahren? Nun finden nicht nur >Ken- ner< kunstgeschichtlicher […]

Das Grabfeld 3

Auf der Nordseite des Großen Gleichberges liegt das schöne Fachwerkdorf Dingsleben. Entlang der Straße treten auch hier die Hausgiebel markant hervor. Der Kirchturm trägt eine geschweifte Haube. Ebenso reizvoll erscheint Haina mit dem spätgotischen sterngewölbten Chor der Kirche und einem kleinen barocken Brun­nenhaus. Beachtung sollte der Innenraum der Kirche von Wolf­mannshausen finden. 1615-18 entstand der […]

Das Grabfeld 2

In besonderer Weise war Römhild in seiner mittelalterlichen Ge¬schichte dynastischen Wechselspielen unterworfen. Im 12. Jh. unter¬stand es zunächst den Hennebergern. Unter ihrer Herrschaft entwik- kelte sich Römhild zwischen dem Klosterort Milz und dem Burgort Haina am Ende des 13. Jh. zu einem Straßenmarkt, als den man noch deutlich die heutige Stadtmitte erkennt. Dann spalteten sich […]

Das Grabfeld

Von Heldburg nach Bauerbach Sucht man nach dem Ursprung des geographischen Begriffs >Grab- feld<, so wird deutlich, daß es sich eigentlich um einen biologisch-to¬pographischen Landschaftsnamen handelt. Carpinus betulus, die wissenschaftliche Bezeichnung der Weißbuche, soll die Quelle des Namens sein: ein Landstrich einst ausgedehnter Wälder also, Bau-ernland im Windschatten von Rhön und Thüringer Wald, zu weit […]

Von Bad Liebenstein nach Vacha

Der Kurort Bad Liebenstein verdankt sein Entstehen den Eisen- und Kochsalzquellen in den tief eingeschnittenen Tälern am Rande des Thüringer Waldes. Der Liebensteiner Herr vom Stein ließ die Quellen zu Beginn des 17. Jh. erstmals fassen. Sein Sitz, die Burg Liebenstein, ist seit dem späten 17. Jh. Ruine. Im frühen 19. Jh. wiederentdeckt, wurden ihr […]

Schmalkalden 2

Unmittelbar am Luther-Haus führt die steile Schloßgasse hinauf zur Wilhelmsburg. Auf dem Hügel über den drei zusammentreffen¬den Tälern und hoch über den Dächern war sie seit 1585 Sitz der hessischen Stadtherren. Wilhelm IV. von Hessen hatte die alte Burg und eine benachbarte Stiftskirche abreißen lassen, um hier genau wie im fuldischen Rotenburg und in Kassel […]

Schmalkalden

Um nach Schmalkalden zu gelangen, verlassen wir in Wernshausen das Werra-Tal ostwärts. Im Schnialkalde-Tal breitet sich eine der wohl schönsten, mit gewissem Vorbehalt thüringisch zu nennenden Städte aus. Erfreut stellt man fest, daß Schmalkalden in seinem hi¬storischen Bestand im wesentlichen erhalten geblieben ist. Seit dem frühen Mittelalter war die Stadt – und ist es noch […]

Von Walldorf nach Breitungen

Von Meiningen das Werra-Tal abwärts zeigt sich unweit von Schloß Landsberg schon die Kirchenburg Walldorf. Sie ist die in der Ur¬sprünglichkeit ihres Bestandes besterhaltene solcher Anlagen in die¬ser Landschaft. Auf dem hohen Sandsteinfelsen am Ort ragen die bis zu 6 m hohen Schildmauern und Ecktürme aus dem heutigen Baum-bewuchs heraus. Hier stand schon lange bevor […]

Meiningen und Umgebung 3

Diese schlugen sich baulich in der Repräsentationsachse der Stadt am Englischen Garten (s. u.) nieder. Schon während der spätklassi- zistischen Epoche war diese Prachtstraße, welche die historische Stadtachse nach Norden fortsetzt, ausgestaltet worden. An ihr er¬richtete man seit 1829 das Theater, das Kleine und das Große Palais von Daniel Schaubach. Weltruhm und der Theaterbrand gleicherma¬ßen […]