Archive for the ‘Thueringen 3’ Category

Saalfeld und Umgebung 2

Wiederum in die Zeit der Frührenaissance fiel der Neubau des Schlößchens Kitzerstein: 1435 unmittelbar auf der Stadtmauer errichtet, gestalteten es die Bauherrn, die Burghauptmannen des na¬hegelegenen mittelalterlichen Wohnturms, dem Hohen Schwarm, zu einem wohnlichen Rechteckbau mit kurzen Flügeln. Noch spätgo¬tisch erscheinen die hohen Ziergiebel und die Erkerdekoration. Der kleine Garten ist weit jüngeren Datums. Der […]

Saalfeld und Umgebung

Einer der alten Wege zwischen Bayern und Thüringen verläuft über Bamberg und Saalfeld. Wählt man von Süden her die Eisenbahn, wird es eine reizvolle Reise. Beeindruckend immer wieder, wie sich der Zug über Steigungen und Gefälle in engen Bogenradien durch das Schiefergebirge windet. Zur Freude der Passagiere zwingt die Strecke zu mäßiger Geschwindigkeit. Noch – […]

Entlang der Saale 3

Schmale und verschlungene Wege führen zum Schloß Burgk westlich von Schleiz, eine hügelige Strecke durch Felder und Wald¬stücke, früher fuhr hier eine Eisenbahn. Schattige Wanderwege an den Hängen des Saale-Tales bieten Entschädigung für die Anstren¬gung des Fußmarsches. Unvermittelt taucht schließlich das Schloß unterhalb der Zugangswege auf, es scheint über der Wasserfläche der gestauten Saale zu […]

Entlang der Saale 2

Etymologisch deutet Schleiz auf slawischen Ursprung hin. Im frü¬hen Mittelalter war das alte Slewitz wohl Zentrum der terra Wi- senta, des Landes, das seinen Namen von dem Flüßchen erhielt, das an Schleiz vorbeifließt. Die Geschichte brachte drei wichtige Ereig¬nisse für den Ort: Nachdem Schleiz 1590 den Herren von Reuß-Plauen zugesprochen worden war, erlangte es mit […]

Entlang der Saale

Zwischen Hirschberg und Hohenwarte-Talsperre Bei Hirschberg tritt die Saale ins Thüringer Land. Ihre Flußübergän¬ge bewachten einst drei Burgen, von denen lediglich Reste blieben. Man muß hier die A 9 verlassen, um zu ganz anderen, erst mit dem Jahr 1989 historisch gewordenen Befestigungen« zu gelangen. Wo bis dahin östlich der Stadt am Tannenbach die innerdeutsche Gren¬ze […]

Schwarzburg und Bad Blankenburg

Mit dem Eintritt ins enge Schwarzatal folgt Sitzendorf, wo die thüringische Porzellangeschichte ihren Ausgang nahm. Für Heinrich Macheleid, der hier seine erste Porzellanherstellung begründete, fin¬det man ein Denkmal. Was heute an grazilem Porzellan entsteht, läßt sich in der Ausstellung der Manufaktur besichtigen. Mitten im malerischen Schwarza-Tal, einem der landschaftlich schönsten Gebiete des Thüringer Waldes – […]

Von Lauscha über den Thüringer Wald

Das Steinach-Tal aufwärts schlängelt sich die Straße nach Lauscha, parallel zu ihr verläuft der Schienenweg. Hüttensteinach, Hütten¬grund und Blechhammer verraten in ihren Namen, was seit dem 14. Jh. mit Geräuschen das schmale Tal anfüllte: Eisenerzgewinnung und seine Weiterverarbeitung. In Steinach gab es am Beginn des 16. Jh. eine Gießerei. Als markanter Bau empfängt der Bahnhof […]

Von Sonneberg zum Schwarza-Tal 2

Inzwischen ist vieles Spielzeug mechanisch hochentwickelt, es funktioniert mittels elektrischer Antriebe, wird elektronisch gesteu¬ert. All das gehört heute ebenfalls zu den Sonneberger Produkten. Eine wesentliche Grundlage für diese Wandlung bildete die elektro¬technische und elektronische Industrie, die sich im Laufe der Zeit in Sonneberg etablierte. Sonneberg ist eine Stadt des 19. Jh. Das alte Stadtbild hat […]

Von Sonneberg zum Schwarza-Tal

Sonneberg Spielzeugland! Welch ein Reiz, welche Verlockung liegt immer wie¬der in diesem Wort. Als Mittelpunkt des thüringischen Spielzeuglan- dcs gilt Sonneberg. Wenig romantisch und etwas zugig liegt es oben – wie man in Thüringen sagt -, 400 m hoch unterhalb der Kuppen des Schiefergebirges, die es im Norden und Osten eng umschließen, während sich im […]

Von Stadtilm nach Bad Berka

Das heutige Stadtilm erscheint als eine wollig normale< thüringische Kleinstadt, gekennzeichnet von Gewerbe und regem Verkehr zwi¬schen Weimar und Ilmenau, Arnstadt und Saalfeld. Dem trägt auch der 21bogige Viadukt Rechnung, den man als Talüberquerung 1890 für die Eisenbahnstrecke Saalfeld-Arnstadt erbaute. Beim Durch¬schreiten der Stadt stößt man jedoch auf einige Besonderheiten, die Fragen aufkommen lassen: Es […]