Archive for the ‘Thueringen 2’ Category

Vom Wenigemarkt zur Dominikanerkirche

Im Anschluß an die weit jüngere Straßenbrücke neben der Krämer- brücke überqueren wir den Wenigemarkt, der im Laufe der Jahrhunder¬te im Gegensatz zum Fischmarkt stärkere bauliche Veränderungen erfuhr. Dann biegen wir in die Futterstraße ein, wo die Bürgerhaus¬fassaden das Bild des 18. Jh. bewahrt haben. Die Bauten tragen sämtlich klangvolle Eigennamen, so das prächtige Haus […]

Im Altstadt-Zentrum 3

Dem Brand von 1472 waren alle Krambuden zum Opfer gefallen; es handelte sich durchweg um Holz- und Fachwerkbauten. Der mer¬kantilen Bedeutung des Ortes und insbesondere des hochwasserge- sichcrtcn Überganges trug der rasche Ausbau der Brücke Rechnung. Die Pfeiler erhielten Verstärkungen, um die breiten Sprengwerke aufnehmen zu können, über denen alsbald 62 bis zu dreigeschossige Fachwerkhäuser […]

Im Altstadt-Zentrum 2

Durch die Augustinerstraße, welche die Fortsetzung der Perga- mentergasse bildete, gelangt man über die Gera und am mittelalterli¬chen Nikolaiturm vorbei zum Augustinerkloster. Sie markiert auch den Weg Luthers zwischen dem Collegium und dem Kloster, in dem er zwischen 1505 und 1511 als Mönch lebte. Heute befindet sich hier eine der großen Luther-Gedenkstätten. Von der alten […]

Im Altstadt-Zentrum

Beim Durchstreifen der von schmalen Häusern aus dem 17. Und 18. Jh. gesäumten Marktstraße stoßen wir linkerhand auf die Aller-heiligenkirche (s.u.). Sie scheint die Straße zu teilen, denn ihr Bau schiebt sich trapezförmig zum Westturm vor. Nach rechts lohnt ein Schritt in die Große Arche, die Verlängerung der Langen Brücke. In den 80er Jahren konnte […]

Vom Domplatz auf den Petersberg 3

Von den Bildwerken und der reichen Ausstattung des Doms sol¬len hier nur die bedeutendsten Stücke Erwähnung finden, wie auch der Hinweis auf den Domschatz genügen mag, von dessen vielen herrlichen mittelalterlichen und barocken Bildwerken, Reliquiaren, kunsthandwerklichen Arbeiten und Gewändern einige in einer Aus¬stellung zu bewundern sind. Zu den großartigsten Plastiken im Dom¬inneren gehören die romanische […]

Vom Domplatz auf den Petersberg 2

Von der historischen Trasse der via regia zwischen Petersberg und Domhügel führte ursprünglich die schmale Severnhof- und Domgas¬se zu den beiden unterhalb der Zitadelle gelegenen Kirchen. Die großartige, sich nach oben verjüngende, >perspektivische< Treppe ist in ihrem unmittelbaren Bezug auf den Triangel-Zugangsbau zum Dom erst in der ersten Hälfte des 14. Jh. entstanden. In ihrer […]

Vom Domplatz auf den Petersberg

Mit Blick auf das seit 1999 in grundlegender Erneuerung befind¬liche Stadtquartier Regierungstraße gelangt man vom westlichen Ende des Angers zur Langen Brücke. Über die Gera-Arme hinweg führt der Weg dann linkerhand zum größten, ältesten und bedeu¬tendsten Markt Erfurts, zum Domplatz. Rings um den Minervabrun¬nen von 1784 und den Obelisken beherrschen ihn heute wie einst zu […]

Erfurt 6

Nur wenige Häuser ostwärts erstrahlt die Rokoko-Fassade des Hauses Nr. 28/29 >Zum Großen Schwanettreiter und Paradies< in ihren hellen Farben. Zwei große Giebelerkerbauten zieren sie. Wie an vielen anderen traten auch an diesem Haus im 19. Jh. die neuen kaufmännischen Einrichtungen mit großen Schaufenstern zutage. Überhaupt frischte im ausgehenden 19. jh. die ursprüngliche Han¬delsfunktion des […]

Erfurt 5

Der Anger Zwischen Wohn- und Geschäftshäusern des 19. und frühen 20. Jh. führt die Bahnhofstraße in den Anger, dem alten Waidmarkt und Handelsplatz Erfurts. Schon vom Bahnhof her beherrscht die ku¬bisch ineinandergegliederte Glas-Holz-Architektur des vor wenigen Jahren errichteten Geschäftszentrums diese Einmündung: ein mo¬derner Kontrapunkt zum Post – und zum Kaufhausgebäude am öst¬lichen Platzende wie ebenso […]

Erfurt 4

Die Metall- und Maschinenbauindustrie, Schuh- und Beklei¬dungsfertigung und mit ihr die Arbeiterschaft veränderten nun auch das soziale Profil Erfurts. Fast folgerichtig gab es damit – wie ebenso in Suhl und Gera-Widerspruch und Volksversammlungen gegen die Bismarckschen Sozialistengesetze und Einschränkungen. Nach de¬ren Aufhebung trafen sich im Oktober 1891 rund 250 sozialdemo¬kratische Abgesandte aus allen deutschen Ländern […]