Archive for the ‘Thueringen 2’ Category

Weimar 8

Am Eingang zur Parklandschaft an der Ilm steht ein Palastbau von 1885 im Stil der Neorenaissance. Er wird heute vom Staatsarchiv /26), einer der wissenschaftlichen Forschungsstätten Weimars zur Historie Thüringens, genutzt. Seine Mauern bergen 1000 Jahre Ge¬schichte in Gestalt von Schriftstücken und urkundlichen Papieren. Die Par/elandschaft vom Ilm-Tal aufwärts bis Oberweimar gehört zum Stadtbild Weimars, […]

Weimar 7

In der Mitte des Platzes steht, gleich einem Querriegel, das Land- schafts- oder Fürstenhaus. Der Landbaumeister Johann Gott¬fried Schlegel errichtete es 1770-74 an der Stelle des mittelalterli¬chen Franziskanerklosters. Nachdem die herzogliche Familie aus dem Haus in das Residenzschloß übergesiedelt war, wurde es zum Amtssitz Goethes, der hier als Minister residierte. Der Funktion als Herrschersitz ledig, […]

Weimar 6

Der mittelalterliche Turm erhielt 1728 von Gottfried Heinrich Krohne einen neuen barocken Aufbau. Doch schon 1774 brannte das Schloß wiederum bis auf die Umfassungsmauern nieder. Den nun folgenden Neuaufbau, der über 25 Jahre andauerte, leitete zu¬nächst der Hamburger Baumeister Johann August Arens. Auf ihn geht die Ostfassade mit der oberen Säulenhalle und der Durchfahrt zurück. […]

Weimar 5

Vom Markt zum Schloß Der Wechsel der Geschichte hat den Marktplatz geprägt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Architektur an der Nordseite und damit das geschlossene Bild des Platzes zerstört. An dieser Seite entstanden 1990 die historischen Gebäude nach alten Fotos neu. Im Mittelalter fanden auf der Freifläche ritterliche Turniere statt. Erst in den 30er Jahren […]

Weimar 4

Fast unmittelbar an das Haus und die Jacobstraße schließt der Herderplatz an, den ein Denkmal von 1850 für den Prediger und Re¬ligionsphilosophen ziert. In der Mitte des Platzes, des ehemaligen Kirch- und zugleich Friedhofes, erhebt sich die Stadtkirche (s.u.). Als der Friedhof zur Jacobskirche verlegt worden war, rückten die rings¬um errichteten Adels- und Ritterhäuser nun […]

Weimar 3

Wählt man, vom Bahnhof herkommend, den Weg zum Graben und zur Altstadt durch die schmale Rollgasse, so gelangt man nach wenigen Schritten zu Weimars ältestem Sicdlungsplatz unmittelbar neben dem Jakobskirchhof. In seiner Mitte steht die barocke Ja¬cobskirche, 1712/13 von Johann Müntzei und Johann Adolf Richter als einschiffiges Gotteshaus mit Zwiebelhaube über dem Turm geschaffen. Sie […]

Weimar 2

RundgangTritt man aus dem Bahnhof – einem neoklassizistischen ästheti¬schen Zweckbau aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg und danach befindet man sich auf einem quergelagerten Vorplatz in der Achse der zur Stadt führenden Allee. Mit dem darauffolgenden, gleichfalls quergelagerten Buchenwaldplatz sowie einem dritten Querraum vor dem einstigen Landesmuseum wird das Gefälle des Geländes gleich¬sam städtebaulich […]

Weimar

Gleich, ob über die Autobahn von Süden bzw. mit dem Zug von Norden kommend – man muß in die Stadt hinabfahren, die sich im Ilm-Tal ausbreitet. Nähert man sich ihr vom Süden her, passiert man zunächst unmittelbar nach der Autobahnabfahrt Gelmeroda, ein kleines Dorf, das in der Kunst Berühmtheit erlangte: Als Lyonei Fei- ninger Meister […]

Jenseits der Altstadt

Im Südwesten der spätmittelalterlichen Altstadt hatte sich seit dem 18. Jh. ein eigenes kleines Zentrum um die westliche Neuwerkstraße entwickelt. Hier stand im Mittelalter ein Kirchenbau, aus dem 1731-35 die barocke Neuwerkskirche hervorging; markant ist der barocke Aufbau auf dem Ostturm. Neben der reichen Barock-ausstattung mit stuckierter Architektur und bemalter Decke findet man gotische Bildwerke. […]

Vom Wenigemarkt zur Dominikanerkirche 2

Unternehmen wir einen kurzen Abstecher zum fast parallel ver¬laufenden breiten Gagarin-Ring, so gelangen wir zum Museum für Thüringer Volkskunde. Es birgt eine der größten ethnographi¬schen Sammlungen des Landes, die den Zeitraum von der Frühge¬schichte bis zum 19. Jh. umfaßt. Wieder auf den östlichen Teil des Angers stoßend, passiert man die Kaufmannskirche. Sie steht an der […]