Archive for the ‘Reseifuehrer Thueringen’ Category

Vom Thueringer Becken zum Harz

Das weite Thüringer Becken erscheint wie eine riesige Mulde. Seine nördliche Begrenzung bildet der Höhenzug des aus dem Eichsfeld ostwärts schwenkenden Dün. In der Hainleite gleitet er zur Schmük- ke über, flacht mit der Finne im Osten ab und steigt nördlich des Ilm- Tals in den Ettersbergen bei Weimar empor. Den Erfurter Kessel um¬fassen südlich […]

Von Beuren nach Worbis

Das ehemalige Zisterzienserinnenldoster Beuren entstand als eine Gründung des Hildesheimer Domkantors Konrad von Beuren wohl in den letzten Jahren des 12. Jh., denn der Stifter ist 1201 schon als Propst bezeugt. Die im Kern romanische Kirche des ausgehenden 12. Jh. wurde dann mit dem Chor verlängert. Nachdem der Konvent 1555 >ausgestorben< war, erfolgte eine Neubelebung […]

Heiligenstadt 2

Rundgang Beginnen wir unsere Besichtigung am Ursprung der Stadt: Die St. Martinskirche, auch Stifts- oder Bergkirche genannt, entstand in ihrer heutigen Gestalt von 1304 an. Vom Vorgängerbau blieb die zweischiffige Krypta bestehen. Die langgestreckte Basilika sollten ur¬sprünglich zwei Türme seitlich des Chores schmücken, doch nur der südliche schlanke Turm mit zwei Achteck-Obergeschossen gelangte zur Ausführung. […]

Heiligenstadt

Heiligenstadt, heute ein Kneipp-Kurort, ist seit dem frühen Mittelal¬ter kultureller Mittelpunkt des Eichsfeldes. Es bietet ein Bild seltener Geschlossenheit, aus dem die Geschichte wieder einmal wie in einem Bilderbuch abzulesen ist: Den mittelalterlichen Geschichtsab¬schnitt kennzeichnen die St. Martinskirche und der romanische Straßenzug des Knickhagen am westwärts sich erhebenden Berg, die weit sanfter nach Osten ansteigende […]

Denkmäler im Eichsfeld 2

Nordwestwärts zieht sich am Eichsfeld die mittelalterliche Bur¬genlinie über dem breiten Werra-Tal entlang – Normannstein in Tref¬furt, Bischofsstein in Lengenfeld, Greifenstein bei Kella, Altenstein bei Asbach-Sickenberg und Hanstein bei Bornhagen. Mehr als vier Jahrzehnte waren diese Denkmäler und die sie umgebende Land-schaft aus dem Bewußtsein der nicht unmittelbar hier beheimateten Menschen herausgerückt. Sie liegen an […]

Denkmäler im Eichsfeld

Zwischen Werra-Tal und Harz, Göttingen und Mühlhausen hebt sich die wellige Muschelkalkplatte des Eichsfelds heraus und verteilt gleichsam die Wasser kleinerer und größerer Flüsse in alle Himmels¬richtungen: Leine, Garte, Hahle, Bode fließen nordwärts, Wipper und Unstrut-Zuläufe ostwärts, Waise, Rosoppe und Frieda südwärts in die Werra. Hier oben >auf< dem Eichsfeld ist alles ein wenig anders […]

Jenseits der Stadt

Das Kircheninnere zeigt sich in nicht minder majestätischer Ge¬stalt als das Äußere. Hoch und imposant ragen die Schiffe auf. Die Chorfenster verfügen noch über die Verglasung aus dem späten 14. und dem 15. Jh. Unter den zahlreichen Bildwerken seien nur der große Flügelaltar von 1525 und drei weitere Malaltäre hervorge¬hoben. In dieser Kirche pflanzte ihr […]

Mühlhausen 5

Das Kircheninnere zeigt sich in nicht minder majestätischer Ge¬stalt als das Äußere. Hoch und imposant ragen die Schiffe auf. Die Chorfenster verfügen noch über die Verglasung aus dem späten 14. und dem 15. Jh. Unter den zahlreichen Bildwerken seien nur der große Flügelaltar von 1525 und drei weitere Malaltäre hervorge¬hoben. In dieser Kirche pflanzte ihr […]

Mühlhausen 4

Während der Blütezeit Mühlhausens und parallel zum Neubau der Blasiikirche ließ der Deutsche Ritterorden seit 1317 ein neues Gotteshaus an der Stelle errichten, an der schon eine romanische und die durch Grabungen nachgewiesene erste ottonische Kirche ge¬standen hatte: St. Marien sollte die zweitgrößte Kirche Thürin¬gens nach dem Erfurter Dom werden. Im frühen 14. Jh. sah […]

Mühlhausen 3

Rundgang Gleich wo man einen Rundgang durch Mühlhausens Altstadt be¬ginnt – Historisches ist immer präsent. Den Untermarkt beherrscht die romanisch-gotische Blasiikirche. Sie ist Hauptpfarrkirche Mühlhausens und war 1707 Wirkensstätte Johann Sebastian Bachs. Wie fast alle Kirchen der Stadt gehörte divi Blasii seit dem 13. Jh. dem Deutschen Ritterorden; dieser ließ auch den frühgotischen Neubau errichten. […]